past in realtime gif

Data Painting – The Past in Realtime

After the infamous projection prototype, my first work is finished: the past in realtime. It displays our team’s diverging efforts for each minute of the day on a painted canvas. Based on the data of 51.000 time entries of ambuzzador‘s past, the painting explains the distribution of our working time for six categories: project management, meetings, conceptual design, consulting, editorial services and content creation. For each minute, six color tones are projected on variably sized, painted areas. For instance, the amount of the screen the blue color fills is the proportion of the work spent on meetings at that time. In short: A pie chart without a pie.

Continue reading Data Painting – The Past in Realtime

Projection_Painting_Prototype_01

Projection Painting Prototype

Executive Summary

The structure of the canvas, mixing colors right on the canvas, layer after layer and letting the coincidence help is what makes traditional painting so powerful. However, as a nerdophile person I often miss the undo button and the color wheel of the digital world.

Luckily, I came across the processing movement turning code into art and vice versa. The perfect base to combine vivid richness of painted structure with the interactive and dynamic power of code. In fact, I had the idea of creating a painting hanging in a local club and each time someone enters or leaves  the room the color palette of the painting changes.

Continue reading Projection Painting Prototype

Endstatzione featured

#PizzaGiro – Endstazione

Noch abenteurlicher, noch entschlossener führte ich den PizzaGiro bis an den Süden der Toskana und schließlich zurück in den hohen Norden. Die Ereignisse überschlugen sich und Unvorhergesehenes gefährdete den Weg in den Pizza Olymp. Doch der Reihe nach:

In Anschluss an den Auftakt und der Fortsetzung ging es nach Barberino – so lange wie es braucht den Namen auszusprechen, so lange dauert auch die Durchfahrt. Noch nie war der Schmerz über das Fehlen einer Atmosphäre-Bewertung größer als im L’Archibugio S.N.C. – ein sagenhafter Blick über die Toskana auf der Terrasse. Leider hatte ich den Eindruck, dass sich die Pizza hinter dieser Szenarie  verstecken will. Gewissenhaft zubereitet, doch der Teig spröde und leblos. Hier muss mehr möglich sein! Auch eine zweite unverzügliche Kostprobe, dieses Mal eher “extravaganza” mit Pecorino, bestätigte meinem Gewissen nur, was mein Gaumen längst erkannt hatte: Overall-Geilheit 3.

Der nächster Tag bot die bisher bitterste Enttäuschung, zuminderst zweitbitterste. Nach einer engagierten Fahrt in den Norden, fast zurück nach Florenz, teilte uns die Lo Spela Di Pannacci Paolo Mannschaft in Il Ferrone mit, dass sie zu Mittag geschlossen hätten. Meine kritische Anmerkung, warum das Lokal dann überhaupt geöffnet hätte, verhallte – was zugegeben auch am Italienisch liegen mag.  Plan B trat in Kraft: Wein. Unter der Gewissheit mit der Doppelpizza des Vortages durchhalten zu können, gönnte sich das #PizzaGiro Team eine fürstliche Bewirtung im Castello di Verrazano. Hier enden allerdings die Aufzeichnungen des Tages.

Im Il Garibaldi in San Quirico d’Orcia weiter im Süden der Toskana stieß ich auf ein ähnliches Phänomen: keine Pizza zu Mittag. Noch Schrecklicheres widerfuhr mir im Latte di Luna in Pienza: überhaupt keine Pizza! Ein schwerer Schlag für die Leitung des PizzaGiro sowie für das gesamte Team. Nachträglich betrachtet war es wohl ein Fehler, die Liste der Pizzerien vorab zu veröffentlichen und die Pizzaiolos indirekt zu warnen. Durch eine virtuose Planänderung und mentale Stärke konnte der #PizzaGiro dennoch fortgesetzt werden. Il Garibald bekam noch einen Besuch, sehr zur Überraschung des Personals. Die Qualität der Pizza war für eine wirtschaftliche Symbiose aus Tankstelle und Pizzeria überraschend gut, doch zu wenig um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Im Il Cappellacio in Castagneto Carducci, nahe an der Küste, servierte man mir eine riesige Pizza. Ich kenne großen Pizzen, aber diese war der Gipfel. Der interessierte Leser sei auf das Fotomaterial verwiesen. Ob Panoramablick oder Durchmessermaximierung, die Qualität einer Pizza bleibt davon unberührt. So war es auch hier leicht zu erschmecken: weniger wäre mehr gewesen. Belag geschmacklos, Schinken skandalös fad.

Schinken ist gleichzeitig das Stichwort der nächsten Stazione. Zu Gast im Schinkenmekka Parma bei Don Alfonso. Eine Freude in Don Alfonsos Werk reinzubeißen: saftig, konkret, geschmackvoll. Eine der besten bisher. Im Al Paradiso ein ähnlich hochwertiges Ergebnis der Pizzakultur. Hier ist eine Bestnote in absoluter Reichweite. Das Einzige, was ich kritisch anmerken muss und zum Punktabzug führte, ist der zu lang gebackene Pizzateig. Al Paradiso steht unter Beobachtung!

Kurz vor der Rückkehr in ein normales Leben, vor dem Brennerpass noch die Henkersmahlzeit im Hubertushof in Sterzing. Der Pizzaäquator schien allerdings bereits überschritten. Oregano verwässerte den klassischen Pizzageschmack und dem Pizzateig fehlte jeglicher Esprit.

Der #PizzaGiro 2014 ging am 10.06.2014 zu Ende. Doch Pizzaofen aus heißt es für mich erst, wenn die perfekte Pizza gefunden und gänzlich verspeist wurde.

 

Zur Dokumentation

La Bella Napoli Pizzaofen

#PizzaGiro – Bring it on

Hoi! Die Pizze fliegen. Nach Bozen folgte Verona und Bologna. Außergewöhnliches kam auf den Teller. Zuerst im Saporė – Kreativpizza a la Veronese -, ein Geheimtipp, hier entsteht die Pizza von Morgen, außerhalb von Verona aber ganz vorne in der Pizzavantgarde. Offenbar zu Mittag nicht die volle Pizzapraesenz. Ein Wiederkommen ist vorprogrammiert.

Dann Bologna, genauer la bella Napoli. Ob Bologna oder Neapel zu danken ist, ist egal. Diese Pizza lebt. Besonders hervorzuheben: Der Prosciutto. Der gute Prousciutto-Lieferant ist sogar extra auf der Speisekarte vermerkt. Ein Besuch hinter den Kulissen hat die nächste mögliche Geheimwaffe des la bella Napoli offenbart: der Pizzaofen mit Drehscheibe. Trotzdem bin ich überzeugt, es geht noch exquisiter. Mein feiner Gaumen vermisste das Unverwechselbare, das Wow, den Gusto impossibile.

Firenze! Wie im Film. In einer kleinen Pizzaspelunke namens Pizzacchiere mit 5 Tischen, Plastikbesteck und einem Bagno, dessen Besuch durch die Pizzaküche führt, steckt ein Pizzajuwel. Verdammt gute Pizza für wenig Geld. Teiglich sehr luftig aufgestellt, sehr saftig und trotzdem bissig. Hier sollte der Pizzaiolo noch mehr an der Harmonie der einzelnen hochklassigen Zutaten arbeiten. Dann komme ich wieder und vergebe eine leidenschaftliche 1 in Overall-Geilheit.

Firenze die Zweite. Hier kann ich mich kurz halten. La Divina Pizza ist ein modernes Pizzastandl mit außergewöhnlichen und gut gemachten Kreationen auf Pizza-Basis. Doch der geschulte Pizza-Biss erkennt sofort, dass hier eher der Magen als der Gaumen im Vordergrund steht. Mit meiner Mission hatte es wenig zu tu, aber dennoch eine angenehme Erfahrung.

Nachdem das Rossopomodoro in Florenz sich meiner Bewertung nicht mehr stellen konnte/wollte, geht es morgen weiter in den Süden.

Die Übersichtskarte des Giro.

Bewertungen (Schulnotenskala 1-5)

 

Saporé featured

#PizzaGiro – Auftakt in Bozen

Die erste Etappe des PizzaGiro in Bozen. Nachdem die Bozner Zielpizzeria Muflone Rosa keinen Tisch mehr anbieten konnte – offenbar wurde sie gewarnt -, setzte ich auf eine Kalibrierungspizza. Im nussbaumer begrüßte ich Italien mit einer cru-zola (proscuitto crudo + gorgonzola). Der perfekte Einstieg, um den Gaumen hochzufahren und einen ersten Geschmacksanker zu werfen.

Danach wurde aus der Muflone Rosa mit Improvisationskraft eine margharita con proscuitto cotto mitgenommen. Diese Pizza hat mir ein völlig unbekanntes Stück im Pizza-Kosmos offenbart. Pizza aus einem ganz anderen Blickwinkel: die Flammen in Teig gebrannt – Apulien Style. Eine erste Bestätigung für die Mission des PizzaGiro und Ansporn für das, was folgen wird.

Die Übersichtskarte des Giro.

Bewertungen (Schulnotenskala 1-5)

Like Converter

The Like Converter transforms likes earned for a facebook posting into delicious candy. It is a reward system for social media managers and a source of motivation for your desk.

The thing itself is built (like the Twetterhaeuschen) on a raspberry pi, an arduino uno using node.js and firmata. The source code is on github: https://github.com/sektionschef/like_converter

 

Close Up

Die Dübitale Revolution

Bayrische Großvisionäre haben das Tor zu einer neuen Dimension aufgestoßen. Die “Dübitalanzeige” besteht aus einem Holzbrett, in das durch präzise Bohrungen einzelne Dübel von Hand variabel angeordnet werden können. Je nach Dübelsetzung kann so, eine gewisse geistige Flexibilität vorausgesetzt, eine kurze Botschaft encodiert werden, ohne ein einziges Watt zu verbrauchen.

Die “Dübitalanzeige” ist der erste große Schritt Richtung dübitaler Ära. Ob das Pixel tatsächlich dem Düxel Platz machen werden muss, wird sich erst in den nächsten Jahren herauskristallisieren.

Die Eckdaten:

  • Auflösung: 5×30 Düxel
  • Stromverbrauch: 0 kW
  • Bildschirmdiagonale: 30”
  • Dübcheck & Roe’sche Constraint: 100 Dübel

Twetterhäuschen

The Twetterhäuschen is the world’s first Wetterhäuschen for visualizing the sentiment of a specific topic on twitter. It was built on a raspberry pi, a servo controlled by an arduino uno, using node.js in combination with socket.io. You can find the code on github to build your own: https://github.com/sektionschef/twetterhaeuschen

Implementation

  1. The Twetterhäuschen has its web form (index.html) to fill a brand or topic of interest
  2. The keyword is passed on to the server (app.js) which takes care of the API calls using the oauth module. The search is completed with some words to derive a basic level of sentiment, e.g. “love” or “hate”
  3. Taking the reach (number of followers) into account, the ratio between good and bad is calculated
  4. The arduino sets the servo between the angle of 60 and 130 in order to move the two characters Sepp and Susi out of the Twetterhäuschen.
  5. Whereas Sepp represents the dark force, Susi acts as a substitute for ecstacy and elation.

Here is an explanation in German: